Heute schnappte ich mir Nala und wir fuhren nach Voralberg. Die Wetterprognose war richtig gut. Das Gewitter sollte erst später kommen. Wir parkten nahe dem Einstieg zum Weg auf die Hütte. Da der erste Parkplatz voll war, nahmen wir den direkt hinter dem Tunnel. Wir liefen kurz zurück durch den Tunnel und bogen dann nach links ab. Hier war die Biberacher Hütte auch schon angeschrieben.
Kurz über zwei Brücken und dann ging es auf einem recht steilen Fahrweg nach oben. Es war noch angenehm frisch, so dass wir gemütlich loszogen. Nala trottete vor sich hin. So ging es in einigen Kehren nach oben. Das Wasser hörten wir immer neben uns.
Dann wurde es etwas luftiger um uns herum, weniger steil und wir sahen die wunderschöne Landschaft um uns herum bzw. Nala interessierte sich eher nicht so dafür. So ging es langsam nach oben. Inzwischen kamen uns die ersten Übernachtungsgäste der Hütte entgegen. Um uns herum waren jetzt Wiesen. Immer wieder sahen wir tolle Wasserfälle. Ich merkte leider jetzt schon, dass die Beine nicht so gut waren heute und die Erkältung doch stärker war.
Jetzt hörten wir die ersten Murmeltiere pfeifen und ich entdeckte sie auch. Nala hatte sie längst bemerkt und war sehr aufmerksam. Es war gut, dass ich sie an der Leine hatte. Die Landschaft war einfach nur super schön und sehr grün. Dann sahen wir das erste Mal die Hütte vor uns liegen und links von der Hütte auch eine deutlich andere, felsigere Gegend in der Ferne.
Wir kamen an der Weggabelung an und ich überlegte. Auch wenn ich ordentlich schnaufte, wollte ich es wenigstens versuchen den Gipfel mitzunehmen. Inzwischen drückte die Sonne ordentlich. Bis hierhin war es eine breite Fahrstraße, jetzt wurde es ein schöner Pfad, durch die Wiesen hindurch nach oben. Nala schnaufte zwar auch ordentlich trottete aber brav weiter und nahm jede Wasserstelle mit.
Nach ein paar Minuten merkte ich, dass es nicht so sinnvoll war und auch mein Kreislauf meldete sich. Also brach ich schweren Herzens ab und wir liefen zur Hütte zurück.
Hier machten wir eine Pause. Ich aß und trank etwas und auch Nala bekam eine Stärkung. Dann brachen wir wieder auf.
Es ging den gleichen Weg nach unten zurück, nur dass es jetzt viel wärmer war. So kam ich an keiner Wasserstelle vorbei, ohne dass Nala trank und sich abkühlte und davon gab es einige. Aber das war schon in Ordnung, da sie ja tadellos mitmachte. Auf dem Weg nach unten traf ich noch zwei Gruppen, die auf dem Weg zur Hütte waren und von denen sich Nala erst einmal ordentlich streicheln ließ. Die hätten sie gerne mitgenommen.
Dann sah ich noch eine Schlange, die ins Gebüsch verschwand, nachdem sie sich wahrscheinlich auf dem Weg in der Sonne gewärmt hatte. Wir kamen recht zügig wieder am Auto an und am Ende war es trotzdem eine sehr schöne Runde.
Fazit: Der Weg zur Hütte ist eine schöne Runde, die auch für Kids gut machbar ist. Es sind keine gefährlichen Stellen auf dem Weg, da es bis oben ein breiter Fahrweg ist. Die Hütte selbst hat eine sehr schöne Lage!
Dauer/Länge (inkl. Pausen):
4:14h /12,6km
Höchste Wegschwierigkeit :
T3
Aufstieg (Höhenmeter):
840m
Abstieg (Höhenmeter):
840m
Besonderheiten:
