Nachdem wir es über eine spannende Rumpelpiste zum Parkplatz Schranken geschafft hatten, starteten wir mit leicht müden Beinen auf einem Forstweg.
Nach wenigen Minuten ging es nach links weg auf einen Steig. Dieser verlief am Anfang noch im Wald und war recht feucht. Es ging direkt steil nach oben. Immer wieder kamen Abschnitte, die in der Sonne lagen und da wurde es direkt warm. Die Ausblicke auf die andere Seite und die Berge waren ein Traum. So schraubten wir uns weiter nach oben. Zwischendurch kreuzten wir immer wieder mal den Fahrweg, blieben aber auf dem Steig, der wesentlich direkter nach oben verlief.
Es gab durchaus einige Passagen, die etwas verwachsen waren. Nala war für jedes Wasser was es irgendwo gab dankbar. Sie schnaufte ordentlich, aber ich stand ihr auch in nichts nach. Puh!
Eine ganze Weile später lichtete sich der Wald und wir sahen die Hütte durchschimmern. Wir kamen direkt vor der Polinikhütte heraus und waren von der bombastischen Aussicht einfach nur beeindruckt. Nachdem der Hüttenhund und Nala sich beschnuppert hatten, machten wir eine sehr lange Pause und verquatschten uns etwas mit den Hüttenpächtern.
Dann ging es weiter und wir nahmen den Pfad, der direkt hinter der Hütte nach oben verlief. Durch dichte Blaubeerbüsche ging es einfach nur steil und direkt nach oben. Wow, das war anstrengend. Nach gut 20 Minuten wurde es lichter und wir sahen das Gipfelkreuz des Ebeneck. Herrlich!
Am Gipfel machten wir eine kurze Pause und wanderten weiter. Ein kurzes Stück ging es bergab und dann bogen wir nach rechts ab. Der traumhafte Pfad führte uns um den Berg herum und jetzt kam auch der Polinik ins Blickfeld. Dieser wäre heute zu viel gewesen. Insbesondere Nala schien sehr müde zu sein. Wir liefen noch auf eine Anhöhe und betrachteten den Weg zum Gipfel. Es sah wirklich toll aus!
Dann ging es zurück zur Weggabelung und wir folgten dem Weg weiter. Er war sehr schön zu laufen und wir kamen recht zügig wieder an der Hütte an. Hier gönnten wir uns einen sensationellen Kaiserschmarrn und pausierten sehr lang.
Dann ging es zurück zum Auto. Wir nahmen bewusst den Fahrweg, da dieser wesentlich weniger steil war. Die Kehren waren sehr lang und angenehm zu gehen. Wir erreichten den Parkplatz uns waren alle etwas müde.
Fazit: Die Polinikhütte ist eine sehr ursprüngliche, schöne Hütte mit sehr angenehmen Pächtern! Ein Besuch lohnt sich definitiv! Die Tour ist technisch sehr einfach, genauso wie der Weg auf den Gipfel des Ebeneck. Für eine Tour auf den Polinik ist deutlich mehr Zeit einzuplanen und es gibt (scheinbar) seilversicherte Stellen, also Trittsicherheit & Schwindelfreiheit sollten vorhanden sein!
Dauer/Länge (inkl. Pausen):
5:42h /10,1km
Höchste Wegschwierigkeit :
T3
Aufstieg (Höhenmeter):
820m
Abstieg (Höhenmeter):
820m
Besonderheiten:
