Gruppenspaß am Tegelberg – Regentour

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Gruppenspaß am Tegelberg – Regentour

Heute ging es mit einer Gruppe auf den Tegelberg. Leider spielte das Wetter nicht so mit, so dass wir bei leichtem Nieselregen am Parkplatz der Tegelbergbahn losliefen. Dies konnte die gute Stimmung aber nicht trüben. Nachdem wir am Vorabend schon gemeinsam das EM-Eröffnungsspiel gesehen hatten, starteten wir über den Schutzengelweg.

Das erste Asphaltstück war wie immer wieder etwas fies, da es gleich zwei steilere Stücke hatte. Am Abzweig zu den Klettersteigen angekommen, teilten wir uns auf. Der eine Teil der Gruppe lief weiter auf dem breiten Schotterweg, während der andere Teil die direkteren Passagen über den Schutzengelweg wählte.

So kamen wir in einem gemütlichen Tempo langsam nach oben. Wir passierten den Abzweig zur Hornburg und kamen an die Serpentinen durch den Wald. Immer wieder gab es, trotz des Regens den einen oder anderen Ausblick nach Neuschwanstein. Wow! Mit den Wolken war es noch mal schöner, als nur mit einem blauen Himmel. Auch wenn wir uns den alle wünschten. Der Regen war zwar nicht stark, aber stetig.

Dann kamen wir an der Rohrkopfhütte an. Herrlich! Nachdem die Gruppe wieder beisammen war, entschieden wir uns dazu nicht über die Piste zu laufen, sondern den sanfteren Weg nach oben zu nehmen. So starteten wir zu dem nächsten Abschnitt. Die Passagen durch den Wald waren sehr entspannt, so dass wir recht zügig bei den steinigeren Wegpassagen ankamen. Am Abzweig zum Latschenkopf sammelten wir uns dann wieder alle.

Ein Teil der Gruppe war etwas müde und zog langsam in Richtung des Tegelbergs weiter. Ich nahm den Rest der Gruppe mit mir und wir machten uns auf zum Latschenkopf. Hier galt es mit den rutschigen Wurzeln und Steinen achtsam zu sein. Es ging aber recht zügig, dass wir am Gipfelkreuz standen.

Hier wurden wir tatsächlich mit einem traumhaften Spiel aus Wolken und Sonne belohnt. Gigantisch! Wir machten eine Pause und sogen dieses Naturschauspiel in uns auf. Dann starteten wir wieder zurück zum Plateau, an welchem wir uns getrennt hatten.

Jetzt noch kurz die zwei Aufschwünge zum Tegelberghaus genommen und wir hatten es geschafft! Hier machten wir eine gemeinsame Mittagspause.

Danach hieß es für zwei von uns Abschied nehmen und mit der Bahn nach unten zu fahren. Den Rest der Truppe nahm ich und wir starteten in den Tegelberggrat. Leider waren die Aussichten nicht so besonders. Dafür war es mit dem Nebel sehr mystisch. Dadurch, dass wir tendenziell nach unten liefen, gingen wir sehr achtsam. Der Weg war schon rutschig. Wir achteten darauf, dass sich die Gruppe nicht zu sehr auseinanderzog.

Der eine oder andere wurde auf dem Grat an seine mentalen Grenzen geführt. Immer wieder gab es mehr oder weniger ausgesetzte Stellen. Doch gemeinsam als Gruppe wurden diese gemeistert. Dann erreichten wir die Kletterstelle. Drei kletterten diese ab und der Rest umlief sie. Wir kamen wieder auf dem normalen Weg an und liefen zügig weiter nach unten.

Jetzt kam auch Neuschwanstein immer wieder in den Fokus und es wurden fleißig Fotos gemacht. Den letzten Abschnitt bis zum Aussichtspunkt oberhalb von Neuschwanstein nahmen wir einen leicht anderen Weg, als ich sonst nahm. Hier hieß es der Nässe und Steilheit wegen noch einmal aufzupassen.

An der Plattform angekommen schüttelte ich nur den Kopf, als ich sah dass mehrere Touristen in Turnschuhen unseren Weg gehen wollten. Verrückt! Wir liefen über die gut gefüllte Marienbrücke und nahmen den letzten Teil des Weges in Angriff. Leider regnete es jetzt wieder stärker. Zufrieden und happy kamen wir wieder am Parkplatz an.

Fazit: Immer wieder eine schöne Runde! Der Grat ist bei Nässe mit Vorsicht zu genießen, aber sehr gut machbar. Es war eine schöne Erfahrung eine Gruppe nach oben und unten zu führen. Es hat viel Spaß gemacht!

Dauer/Länge (inkl. Pausen):

7:18h /13,6km

Höchste Wegschwierigkeit :

T6

Aufstieg (Höhenmeter):

1.070m

Abstieg (Höhenmeter):

1.070m

Besonderheiten:

Der Grat ist bei Nässe nicht zu unterschätzen! Kletterstelle UIAA I