Sonne-Wolken-Mix am Brentenjoch – Hunderunde

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Sonne-Wolken-Mix am Brentenjoch – Hunderunde

Das Wetter war wesentlich besser als es gestern noch war. Vom Parkplatz der Bergbahn Füssener Jöchle liefen wir los in Richtung des Parkplatzes der Bad Kissinger Hütte. Bereits kurz nach dem Start ging es durch Wasser und Nala nahm natürlich das erste Bad. Weiter ging es oberhalb der Straße. Wir bogen auf den Normalweg in Richtung der Hütte ab. Wir liefen jetzt über steinige Passagen nach oben. Ich spürte noch meine Beine vom Vortag, so dass Franziska und vor allem Nala vorausliefen. Nala lief frei und machte das super.

Wir kreuzten zwischendurch die Fahrstraße, nahmen jedoch immer den schöneren Weg. Dann kamen wir an der Brücke über das Wasser an. Herrlich! Heute war es ein tolles Spiel mit den Wolken. Die Sonne drückte immer wieder durch und so entstand eine wirklich mystische Stimmung.

Der Weg zog sich weiter nach oben und wir kamen nach einer ganzen Weile oben am Bösen Tritt an. Wow! Was war das für eine Aussicht! Nala musste jetzt an die Leine. Wir machten uns nach einer kurzen Pause auf in Richtung des Brentenjochs. Der Gratweg ist besonders am Anfang etwas steiler und teils ausgesetzt. Es war alles gut machbar und die Dame machte auch super mit. Immer wieder gab es auf dem Weg nach oben leicht ausgesetzte Passagen.

Wir kamen gut voran, doch es zog sich länger dahin, als ich es in Erinnerung hatte. Dann kamen wir am Ende an und nahmen noch den letzte Aufschwung, bevor wir am Gipfel ankamen. Hier machten wir eine längere Pause und genossen den tollen Ausblick in alle Richtungen. Dann hieß es den Abstieg anzugehen.

Wir entschieden uns dazu Nala frei laufen zu lassen. Wir gingen vorsichtig die steinigen Kehren nach unten. Die Dame lief herum und schnüffelte, kam aber brav mit runter. Die herrlichen Blicke auf die Vilser Alm und auch nach Neuschwanstein waren einfach toll! Wir kamen an der Sebenalpe an und bogen nach links in Richtung des Füssener Jöchles ab.

Die Landschaft war gigantisch hier und Nala hatte Spaß. Am Ende, bevor es nach rechts und aufwärts ging, tobte sich Nala noch auf einem Schneefeld aus. Wir bekamen noch zwei Gämsen zu sehen. Einfach nur schön! Die Sonne brannte inzwischen ganz gut. Wir nahmen den schönen Weg nach oben und passierten dabei noch mehrere Schneefelder, die natürlich vom Hund dankbar zur Abkühlung genutzt worden.

Oben angekommen ging es weiter zum Gamskopf, auf den wir nur kurz gingen. Es gab durchaus auch unsympathische Personen auf dieser Tour, hier am Gipfel. An der Bergstation der Bahn, entschied ich mich noch kurz auf die Läuferspitze zu springen. Die Damen warteten unten. Der Weg ging kurz nach oben, bevor er nach rechts in den Hang abbog. Er war stellenweise feucht, weshalb ich sehr vorsichtig ging. An den versicherten Stellen angekommen, war ich in wenigen Zügen am Gipfelkreuz. Wow! Wow! Wow! Einfach nur ein Traum!

Ich nahm den gleichen Weg zurück und kam grinsend wieder unten an. Gut war es! Dann fuhren wir mit der Bahn nach unten und kamen entspannt am Parkplatz an. Nala hatte schon in der Bahn geruht und war glaube ich froh, dass wir wieder am Auto waren.

Fazit: Die Runde ist herrlich und auch mit konditionsstarken Kids, die etwas Abenteuer wollen gut machbar. Bei Nässe ist beim Übergang zum Brentenjoch aber Achtsamkeit angesagt. Die Runde lässt sich durchaus auch noch erweitern bzw. anders kombinieren

Dauer/Länge (inkl. Pausen):

5:00h /11,2km

Höchste Wegschwierigkeit :

T4

Aufstieg (Höhenmeter):

1.320m

Abstieg (Höhenmeter):

710m

Besonderheiten:

Der Grat zum Brentenjochist bei Nässe nicht zu unterschätzen!