Tannheimer Duo – Kids-Wunsch-Tour

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Tannheimer Duo – Kids-Wunsch-Tour

Geplant war ein etwas früherer Start, aber da es noch so neblig war, weckte ich die Mädels erst später. Heute stand eine von ihnen gewählte Tour auf dem Programm.

Als wir am Lift zur Krinnenalpe in Nesselwängle los liefen, war es dann wirklich schön. Es ging kurz nach dem Parkplatz auch direkt steil nach oben. Langsam und gemächlich liefen wir los, jeder in seinem Tempo. Der Steig führte schnell in den Wald und dieser wiederum sorgte für angenehm kühle Luft. Es ging direkt ordentlich nach oben. Ab und an kreuzten wir den Wirschaftsweg. Dann lichteten sich die Bäume und wir kamen an einer alten Materialseilbahnstation an.

Nach einer kleinen Pause ging es über einen schönen Pfad nach oben. Zwischen den Latschen hindurch schlappten wir weiter. Dann kamen wir auf der anderen Seite an und liefen über den grasigen Bergrücken weiter nach oben. Der Weg war angenehm zu laufen. Jetzt hieß es noch mal etwas achtsam zu sein. Der Gamsbocksteig hatte noch ein paar steilere, schrofigere Passagen zum Schluss, bei denen wir auch mal die Hände nutzten.

Am Gipfelkreuz angekommen, warteten Paula und ich auf die anderen beiden. Es füllte sich langsam hier. Wir machten eine ausgiebige Essenspause und hatten schon unser eigentliches Tagesziel im Blick. Die Aussicht war der Wahnsinn! Unterhalb vom Aggenstein war ein Wolkenmeer und alles rechts davon einfach nur in der Sonne. Herrlich!

Weiter ging es über den Bergrücken abwärts, bevor wir scharf nach rechts abbogen und uns der Gräner Ödenalpe näherten. Noch an einigen Kühen vorbei und zwischen mehreren hindurch und wir gönnten uns ein kühles Getränk. Nachdem geklärt war, dass alle noch weiter wollten, machten wir uns auf

Der Weg führte gegenüber der Alpe zwischen den Latschen hindurch nach oben. Er ließ sich sehr gut laufen. Dann lichtete es sich und wurde grasiger. Das letzte Stück vor dem Gipfelteil lief neben dem Geröllfeld aufwärts. Dann kamen wir an einem kleinen Sattel an, schnauften durch und verpackten die Stöcke.

Von hier an ging es mit Seilversicherungen nach oben. Es war steil und es lag sehr viel Zeug rum, so dass wir achtsam gingen. Eine kleinere, knifflige Stelle hieß es zu meistern. Die Mädels machten es aber super. Wir gingen auf die andere Seite des Gipfelmassivs und kraxelten die letzten Meter, bevor ein Pfad zum Kreuz führte.

Der Teil war schon recht ausgesetzt und wegen des Schutts achteten wir sehr darauf wie wir liefen. Nachdem wir die tolle Aussicht genossen hatten, machten wir uns an den Abstieg. Durch die kniffelige Stelle half ich den Mädels einzeln hindurch. Den Rest meisterten sie sehr entspannt.

Bis zur Ödenalpe liefen wir den Aufstiegsweg. Wir nahmen einen Pfad oberhalb des Fahrwegs und vermieden dadurch ein paar Meter. An der Edenalpe angekommen, tranken wir noch einmal etwas, bevor es an den Endspurt ging.

Wir liefen den Wirtschaftsweg bis zur Krinnenalpe und dann den direkteren, steileren Pfad nach unten. Wir kamen recht müde wieder am Auto an.

Fazit: Eine tolle Tour, die sich im wesentlichen auf T2 – T3 Wegen bewegt. Nur der letzte Teil zum Gipfel des Litnisschrofen ist T4. Hier sollte auch absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorhanden sein! Eine tolle Genussrunde!

Dauer/Länge (inkl. Pausen):

7:17h /13,2km

Höchste Wegschwierigkeit :

T4

Aufstieg (Höhenmeter):

1.220m

Abstieg (Höhenmeter):

1.220m

Besonderheiten: