Traumtour auf den Hausberg – Wannenkopf – Fußtest nach Pause

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Traumtour auf den Hausberg – Wannenkopf – Fußtest nach Pause

Bei bestem Winterwanderwetter zogen wir in Obermaiselstein los. Eigentlich war es gefühlt noch zu früh für den Fuß, der mich in den letzten Monaten ausgestoppt hatte, aber ich brauchte es für die Seele.

Beim Start merkten wir schon, dass es wirklich glatt war auf der Straße. Recht zügig kamen wir am Einstieg des Weges an. Wir entschieden uns die Fahrstraße zu nehmen. Hier ging es angenehm bergauf und wir brauchten noch keine Schneeschuhe. Das Wetter hätte nicht besser sein können.

Nala schnüffelte fleißig und hatte sichtlich ihren Spaß im Schnee. Dann bogen wir nach links in Richtung des Wannenkopfs ab und kamen auf eine Freifläche. Der Schnee nahm direkt zu, so dass wir uns dazu entschieden die Schneeschuhe anzuziehen.

Weiter ging es! Teilweise nutzen wir die vorhanden Spuren und teilweise spurten wir in wunderbarem Schnee selbst. Nala lief die meiste Zeit brav in der Mitte und nutze die Spur. Außerhalb sackte sie auch direkt ein.

Bevor der Sommerweg ein Stückchen durch den Wald ging, bogen wir nach rechts ab und nutzen das Gelände, um wieder auf die Fahrstraße zu kommen. Von hier an ging es wieder stetig bergauf. Herrliche Fernblicke ergaben sich immer wieder. Ein letzter Stich bergauf und wir standen am Waldanfang.

Im Sommer war das ein richtiger Märchenwald und auch im Winter herrlich zu gehen. Der Vorteil dieser Runde war es, dass man in keinem gefährlichen Gelände für Lawinen unterwegs war. Der weitere Weg durch den Wald war größtenteils zu spuren. Da schnaufte ich gut. Immer wieder kamen wir über kleinere, lichtere Abschnitte und genossen die herrliche Sonne.

Dann kamen wir aus den Bäumen heraus, zogen nach rechts hoch und sahen vor uns das Hochmoor. Dieses umliefen wir, um nicht im Schnee dort einzusacken. Dann noch kurz den Stich auf den Gipfel hoch und wir standen in Sichtweite des Kreuzes.

Am Kreuz des Wannenkopfs selbst war es sehr voll. Daher machten wir auch nur kurz Pause und gingen direkt wieder herunter. Nun ging es in Richtung des Bolgens weiter. Der Weg war gut gespurt und lief in einem stetigen auf und ab dahin. Einfach nur Genuss pur war es!

Am Bolgen vorbei lief der Weg genauso weiter. Der Schnee war klasse zu laufen und egal wo wir hinschauten, es war einfach ein Traum. Dann erreichten wir den Abzweig in Richtung des Winterwanderweges. Wir berieten uns kurz. Dies war vielleicht die einzige etwas unangenehme Stelle, da wir einen steilen Hang queren mussten.

Dann ging es durch kuppiertes Gelände weiter. Traumhaft! Wir entschieden uns dazu auch eigene Spuren zu legen und nicht nur die vorhandenen zu nehmen. Wir kamen am Winterwanderweg an und liefen in Richtung der Bahn. Nala und meinem Fuß zu liebe, stiegen wir nicht durch das Bolgental ab. Der Weg lief entspannt am Berghaus Schwaben vorbei und wir kamen an der Bergstation der Hörnerbahn an.

Ich war froh, da ich nach der langen Pause echt platt war. Wir fuhren nach unten und von dort aus ging es über die Straße zurück. Ein toller Tag ging zu Ende. Ob es für den Fuß so schlau war wird sich zeigen.

Fazit: Eine tolle, technisch einfach Schneeschuhtour, bei der man bis zum Gipfel des Wannenkopfs meistens recht einsam unterwegs ist. Ab dort zum Bolgen und weiter ist es eher voll. Eine absolute Empfehlung, wenn man gerne mit Schneeschuhen geht! Auch im Sommer herrlich!

Dauer/Länge (inkl. Pausen):

6:31h /14,7km

Höchste Wegschwierigkeit :

T3

Aufstieg (Höhenmeter):

1.060m

Abstieg (Höhenmeter):

470m

Besonderheiten: