Um den Grünten geschlendert…

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Um den Grünten geschlendert…

Nachdem es die letzten drei Tage durchgehend geregnet hatte, wollten wir uns heute die müden Beine vertreten. Da ich von ausging, dass es noch sehr nass und matschig war, wählten wir eine gemütliche Runde am Grünten.

Vom Parkplatz der Alpe Kammeregg aus liefen wir entspannt über den Asphaltweg los. Die Mädels waren noch etwas müde. Das Wetter war gar nicht mal so schlecht! Es war trocken und die Sonne kam immer wieder heraus. Zusammen mit den Wolken war es wieder einmal richtig schön.

Nach wenigen Minuten waren wir schon an der Alpe, die als Abschlussziel ausgelobt wurde. Hier bogen wir rechts ab und liefen hinter der Alpe über einen Wiesenweg aufwärts. Dieser war schon noch ordentlich matschig und dadurch auch rutschig. Er zog sich erst recht sanft nach oben und dann wurde er deutlich steiler. Da schnauften die Damen oder besser eine schon ziemlich. Zwischendurch kam wieder ein etwas flacheres Stück, bevor es noch einmal steiler wurde. Zwischen den Bäumen sahen wir schon die Skilifte des Grünten. Und die geliebten Kühe standen auch überall herum oder zumindest die Kuhfladen lagen überall.

Dann kamen wir auf dem Weg, der von der Grüntenhütte kam an. Von hier aus sahen wir den steilen Weg nach oben. Aber den wollten wir ja nicht laufen. Nachdem alle wieder beieinander waren, liefen wir über den geschotterten, steilen Weg nach oben. Nach einem kurzen Stück bogen wir aber nach links ab. Hier zog sich ein sehr matschiger Weg am Hang entlang. Dann kamen wir auf einen Sattel. Nach rechts ging es aufwärts in Richtung des Jägerdenkmals, nach links und dann abwärts lief unser Weg.

Es ging erst einmal steil, matschig und sehr rutschig bergab. Wir liefen quasi unterhalb vom Grüntenmassiv. Der Weg war nicht schwierig, aber durch die Nässe mussten wir schon aufpassen. Und was dann richtig schön war, dass an den Hängen oberhalb und unterhalb von uns sehr viele Gämsen waren. Die Mädels zählten an die 30 Stück! Sie grasten ganz entspannt in der Sonne. Es waren auch einige kleine Gämsen dabei. Traumhaft!

Der Weg zog sich tendenziell abwärts am Hang entlang und wurde nicht gerade besser. Es war einfach sehr matschig! Dann kamen wir an einer alten, urigen Hütte vorbei, ab der es noch einmal richtig matschig wurde. Kurz danach führte der Weg in einen Wald hinein und wurde besser.

Jetzt bogen wir nach rechts ab und es ging wieder aufwärts. Der Weg war größtenteils gut angelegt, geschottert, mit Stufen und nicht schwierig. Er führte uns in angenehmen Serpentinen nach oben zum Grat. Dort angekommen, startete hinter uns der Stuhlwandgrat, gerade hindurch ging es zum Grüntenhaus und auf dem Grat entlang zum Sendemast. Diesen nahmen wir dann auch. Er zog sich am Anfang sanft nach oben und wurde erst zum Ende hin deutlich steiler. Auch hier hieß es der Nässe wegen aufzupassen. Oben am Sendemast angekommen, wurde erst einmal eine Vesperpause gemacht. Nach der Stärkung ging es weiter zum Jägerdenkmal.

Zurückschauend war es schon spannend. Links war eine Wolkenwand und rechts war es sehr schön! Der Sendemast bildete quasi die Grenze! Am Jägerdenkmal machten wir nur kurz Pause und gingen direkt weiter. Es zog schon etwas zu! Hier ging es teilweise versichert und über eine kurze Treppe nach unten. Alles nicht so wild, außer, dass die Steine recht abgelatscht sind und es nass war. Danach kam der blödeste Teil, einige, teils steile, schottrige Serpentinen. Diese gingen in ein steiles, geschottertes Stück über, bevor es über Wiesen zur Grüntenhütte auslief.

Ab hier liefen wir über den Asphaltweg weiter, der im Winter eine super Rodelpiste war. Um uns herum waren oben noch sehr viele Kühe. Nach einer kurzen Pause an der Alpe Kammeregg, waren wir auch schon wieder am Parkplatz.

Fazit: Der Grünten lohnt sich immer wieder und ist auch für kleinere Kids gut machbar. Den Weg ab Rettenberg finde ich persönlich leichter, ab Burgberg wesentlich schöner. Die quasi Umrundung, die wir heute gemacht haben, kann ich sehr empfehlen. Sie ist insgesamt auch sehr moderat! Nur bei Nässe aufpassen!

Dauer/Länge (inkl. Pausen):

4:25h / 9,72km

Höchste Wegschwierigkeit :

T2

Aufstieg (Höhenmeter):

880m

Abstieg (Höhenmeter):

880m

Besonderheiten: